Dienstag, 25. Juni 2019

Pleasure Venom - s/t (self-released)

Manchmal glaub ich schon an Magie, wirklich. Als ich auf die Band gestoßen bin, hab ich nicht nur wegen dem Sound große Augen gemacht. Aber auch das kann man wohl wieder als Koinzidenz bezeichnen. "Magie" generell. Jahrelang hatte ich immer den ein und den selben Zugang zu Musik. Was stellt das mit mir und meinen Emotionen an, also das, was auf der akkustischen Ebene transportiert wird und nach wie vor denke ich, dass das erstmal das Wichtigste ist, aber was ich gerade passieren sehe, grenzt manchmal schon an ein kleines Wunder. Vielleicht weißt du, was ich meine. Vielleicht wurde das längst normal für dich, aber für mich ist das völliges Neuland, vielleicht hatte ich einfach bisher weder Zeit noch Muse, auf all die leisen Stimmen zu lauschen, die sich hinter den lauten verbergen. 

Pleaure Venom waren auch völlig neu für mich, klingen hier und da manchmal fast wie die geheimen Schwestern der Decibelles, nur halt aus Austin. Ab und an schleicht sich auch PostPunk im Stil von Shopping oder den Lithics ein. Ich hab mich wirklich in das wummernde Basspiel verguckt, das letzteren eigen ist. Keine Ahnung, ob man die Band noch als Geheimtip bezeichnen kann, so wurden sie z.B. bereits vom NME völlig zurecht über den grünen Klee gelobt und bespielten das Loud Women Fest in London. Cool! Bandcamp   

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