Montag, 1. April 2019

Big School - It´s really real Lp (self released)

PowerPop ist wohl der nerdigste Onkel oder wahlweiße die sonderbarste Tante in der Punkrock-Familie und vielleicht deswegen eine(r) der sympathischsten. 
Gerade jetzt werden einem ja die Perlen nur so um die Ohren gefeuert (neue Releases der Los Pepes, Steve Adamyk Band...) und irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass es ausgerechnet immer die guten Bands bleiben werden, die auf taube Ohren stoßen. 

Warum ist das so? Vielleicht ja wirklich, weil die Menschen dumm sind, keinerlei ästhetisches Empfinden haben, eine gute Band nicht einmal dann erkennen würden, wenn sie auf Mikroben-Größe geschrumpft wäre und 24/7 direkt in ihren Gehörgängen spielen würde. 

Wirklich, der Punkt ist bei mir längst überschritten, an dem mich schlechte, aufgesetzte Musik zorniger macht, als vieles andere, das diesen eigentlich eher verdient hätte. Mir ist sehr wohl bewusst, dass das sehr arrogant und fast schon widerlich elitär klingt, aber vielleicht kannst du mich da ja verstehen.

So, aber ich schreibe hier schließlich kein Review über eine menschenverachtende Blackmetal-Band, sondern über eine PowerPop-Band, die mir bis dato noch nicht bekannt war und dir vielleicht auch nicht. Wenige Hintergund-Infos gibt es zu den Leuten zu finden, aber ist das wirklich nötig? Ich meine gut, sie kommen aus Kanada, ein Land das wirklich schon einige geile Bands des Genre hervorgebracht hat, aber spielt das wirklich eine Rolle? 

Ich muss dir nicht erklären, wie eine PowerPop Band klingt oder? Dass das natürlich höchst melodisch, bapp-süß, schneidig, tight, tanzbar, schön, ausgefeilt, zurückgelehnt, cool ist und live wahrscheinlich extrem fett aus den Boxen drückt, wie man so schön sagt. Da dies hier ein Online-Fanzine ist, musst du einfach nur auf diesen Link drücken und du kannst dir das anhören und es vielleicht auch so toll finden wie ich: Bandcamp

 

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